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UMSATZSCHWERER WACHSTUMSMARKT [
Corporate Publishing hat sich in einer Phase, in der klassische Medien und Werbung zunehmend von Krisen gebeutelt waren, zu einem starken Wachstumsmarkt entwickelt:

Allein im letzten Jahr wurden 4,4 Milliarden Euro umgesetzt. Um den Dialog mit Kunden, Investoren und Mitarbeitern zu intensivieren, verfügen unter den Top-500-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits

• 46,6 % über ein oder mehrere Kundenmagazine
• 89,9 % über ein oder mehrere Mitarbeitermagazine
• 47,9 % über ein oder mehrere Investor Relations-Periodika

In absoluten Zahlen bedeutet das bei 3.241 Kundenzeitschriften* (D, A, CH) im Jahr 2001 einen Zuwachs von 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sie erschienen in einer Auflage von insgesamt 442 Millionen Exemplaren pro Erscheinungsintervall und machen damit selbst den frei verkäuflichen Magazinen Konkurrenz:
Die zehn auflagenstärksten Publikumstitel sind mittlerweile Kundenzeitschriften.

In der jährlichen Umfrage, die das Forum Corporate Publishing (FCP) unter seinen rund 50 Mitgliedern durchführte, wird deutlich: Der Corporate-Publishing (CP)-Markt wächst weiterhin kontinuierlich. 54 Prozent der Befragten beurteilte die Entwicklung des CP-Marktes generell als gut bis sehr gut. Die größten Wachstumspotenziale sehen die Experten nach wie vor im Bereich Handel/Dienstleistungen:

• Produzierendes Gewerbe/Investitionsgüter 39,5 %
• Verbrauchsgüter-Hersteller/Food 18,6 %
• Handel/Dienstleistungen 83,7 %
• Verbände/Organisationen 27,9 %
• Sonstige 23,3 %

Den höchsten Bedarf an gezielter Unternehmenskommunikation ermittelten die Befragten im Mittelstand:

• in Großunternehmen 41,5 %
• im Mittelstand 51,2 %
• Beides 7,3 %

Wachstumspotenziale werden vor allem im Bereich B-to-B erwartet:

• B2B 76,2 %
• Consumer 47,6 %
• Investoren 11,9 %
• Interne Kommunikation 38,1 %

Branchenspezifisch gab es die größten Wachstumspotenziale bei Banken/Finanzdienstleistern und Versicherungen, gefolgt vom Bereich Pharma/Gesundheit:

• Banken/Finanzdienstleister 74,4 %
• Versicherungen 62,8 %
• EDV/Telekommunikation 34,9 %
• Pharma 58,1 %
• Handel 46,5 %
• Fremdenverkehr/Reise 16,3 %
• Medien 4,7 %
• Kunst und Kultur/Event 9,3 %
• Soziale Einrichtungen 11,6 %
• Sonstiges 9,3 %

Auf die Frage, wie Kundentitel besser zu vermarkten sind, werden die Evaluierung von Kundendaten und die Instrumente zur Kundenbindung als besonders relevant hervorgehoben. Im Einzelnen nannten die befragten Dienstleister:

• Nachgewiesene Leserstrukturen, Auflage und Reichweite 82,5 %
• Daten über Funktion und Nutzung des Blattes durch seine Leser 72,5 %
• Daten über Response / Verkauf und Ähnliches 62,5 %
• IVW-geprüfte Auflagen der Objekte 40,0 %
• Sonstiges 5,0 %

Trotz konjunkturell schwieriger Zeiten zeigt sich die Branche optimistisch, dass sich der positive Trend im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen wird. Deutlich wurde besonders, dass die Qualität der Publikationen weiter stark zunimmt, da die meis-ten Firmen die Realisierung ihrer Magazine mittlerweile in professionelle Hände legen. Von den 3.241* Kundenzeitschriften im deutschsprachigen Raum werden derzeit 2.180 von externen Dienstleistern produziert.

Quellen: FCP-Studie 01/02 (Mehrfachnennungen waren möglich), MMM/Hamburg, MediaFinder 11/01

*im April 2002 zählte MMM/Hamburg erstmalig über 4.000 Publikationen